(Werbung wegen Ortsangaben, Namennennung, Reise-Infos)

Es ist viele Jahre her, dass ich Paris besucht hatte. Nun ergab sich für mich die Gelegenheit, mal wieder hin zu fahren. Vier Tage wollten wir unterwegs sein und da wir mit dem Auto fuhren, waren Tag 1 und Tag 4 für An- und Abreise reserviert, denn wir hatten eine Strecke von 800 km vor uns. Somit hatten wir zwei volle Tage für Paris zur Verfügung. Da wir etwas außerhalb wohnten (Zone 3), war für uns die Metro DIE Option, um ins Zentrum zu kommen.

Am ersten Abend kamen wir erst kurz vor 18 Uhr an, so rentierte es sich nicht mehr, ein 3-Tages-Ticket für Metro und Bus zu kaufen, da die Tickets immer von 0:00 – 24: 00 Uh geültig sind. Deshalb erkundeten wir die Gegend in der Nähe unserer Unterkunft.

Das Paris-Visite-Ticket ist wahrscheinlich das beste Metro-Ticket, da man frei wählen kann, ob man ein  1-, 2- oder 3-Tagesticket kaufen möchte. Am nächsten Tag lösten wir ein 2-Tages-Ticket, mit dem wir in den Zonen 1 – 3 ohne Einschränkungen unterwegs sein konnten; sogar Busfahrten waren damit abgedeckt.

Im Zentrum angekommen wollten wir zum Mont Matre, um das Künstlerviertel und natürlich die weltbekannte Basilika Sacré Coeur zu besuchen.

Da wir mit der Metro unterwegs waren, war unsere Haltestelle Abessess. Diese Metro-Station ist mit 36 Meter die tiefste in ganz Paris.  Nach dem Aussteigen aus der Metro wollten die Stufen nach oben kein Ende nehmen. Es ging spiralförmig etwa 5 Stockwerke (genau kann ich das gar nicht sagen!) nach oben, was bei einer Temperatur von ca. 27 Grad nicht so angenehm war. Irgendwann waren wir doch am Ausgang angekommen, aber wie es schien, freuten wir uns zu früh, denn wir hatten noch viele Stufen vor uns bis zu unserem Ziel, der Basilika Sacré Coeur.

Als wir endlich am Ziel ankamen, erwartete uns das Künstlerviertel, das man sich bei dem Namen Mont Matre vorstellt. Überall traf man Künstler, die Portraits gegen Bezahlung anboten, welche, die ihre Werke zum Verkauf ausstellten und anderen konnte man beim Malen zusehen. Daneben gab es Souvenirläden, Stände, Restaurants, Straßenkneipen. Es war eine bunte Mischung von allem und schön zum Bummeln.

Die Basilika Sacré Coeur  ist beeindruckend und von hier hatte man auch eine tolle Sicht über Paris.  Hinunter ging es mit der Seilbahn, der Funiculaire. Sie fährt zwischen Sacré Coeur und Place du Tertre und verbindet so ca. 2 1/2 Blocks und 36 Höhenmeter. An diesem Tag waren wir noch viel unterwegs.

Am 2. Tag konzentrierten wir uns auf die Seine und ihre umliegenden Sehenswürdigkeiten.Wir fuhren mit dem Boot, erkundeten viel zu Fuß und haben viel Neues entdeckt und Altes, Bekanntes wieder gesehen.In Paris gibt es so viel zu sehen! Museen, Kirchen, Brücken, geschichtsträchtige Bauwerke, ….. und natürlich den Eiffelturm!

Ich möchte hier keinen Stadtführer schreiben! Jeder hat andere Interessen und Vorlieben und jeder entscheidet selber, was er gerne besichtigen möchte. ….. und wenn die Zeit zu kurz ist, na dann kommt man halt wieder! Paris ist immer eine Reise wert!

Ich möchte Euch erzählen, wie wir die Stadt erkundet hatten. Vielleicht ist für Euch der eine oder andere Tipp hilfreich!

Metro: 

Die Metro ist für mich die einfachste und auch effektivste Art, um sich in Paris              fortzubewegen. Es gibt etwa 300 Stationen!  Mit dem Paris Visite-Ticket kann man mit der Metro und allen öffentlichen Verkehrsmitteln in den Zonen 1 – 3 fahren. Es gibt 1-, 2- oder 3-Tagestickets (12,00 Euro/ 19,50 Euro/ 26,65 Euro). Die Fahrkarten gelten immer von 0:00 – 24:00 Uhr. Auf dem Ticket muss man Name, Vorname und das Datum der Gültigkeit eintragen.

Batobus Paris:

Das ist eine Hop-on-Hop-off-Bootstour zwischen Eiffelturm und der Kathedrale Notre Dame. Hier kann man beliebig oft ein- und aussteigen. Es werden 9 verschiedene Haltestellen bei den wichtigsten Touristenattraktionen angefahren und nur die jeweiligen Haltestellen angesagt, es gibt keine Erklärungen. Es gibt hier 1- und 2-Tagestickets (17 Euro/ 19 Euro). Diese Tickets gibt es auch in Verbindung mit einer Hop-on-Hop-off-Bustour. (Batobus + Open Tour für 2 oder 3 Tage (47,00 Euro/ 51,00 Euro).

Der Vollständigkeit sei hier noch gesagt, dass es noch andere Anbieter für Besichtigungen gibt.

Vedettes de Paris:

Wer nur begrenzte Zeit zur Verfügung hat, der kann auch eine Stadtrundfahrt auf der Seine buchen. Hier werden alle wichtigen Bauwerke an der Seine entlang erklärt. Es gibt verschiedene Varianten zu buchen: ganze Tour: Eiffelturm – Notre Dame – Eiffelturm; halbe Tour: Eiffelturm – Notre Dame; Lichterfahrt auf der Seine. Die Preise beginnen ab 15 Euro.

 

Umweltplakette – „Crit´Air-„:

Wer mit dem Auto nach Paris fährt, der sollte unbedingt ca. 2 Wochen vor Fahrtantritt eine französische Umweltplakette beantragen. Das geht ganz schnell online. Die Plakette kostet zwischen 4,21 – 4,41 Euro incl. Versand, dauert aber bis zu 2 Wochen.

Apps:

Wie für fast jede Stadt gibt es auch für Paris zahlreiche Apps. Am sinnvollsten war für mich die App für die Metro. Es gibt auch Stadtpläne, usw..  Ich benutzte die Apps Route Plan Paris für die Metro und allgemein noch Next Stop Paris.

Mein Kurztrip nach Paris war sehr schön und es war bestimmt nicht der letzte.

Ich hoffe, ich hatte für Euch ein paar nützliche Tipps für Eure Paris-Reise. Oder ich hab Euch neugierig gemacht auf Frankreichs Hauptstadt. Mir hat sie wieder sehr gut gefallen! Wenn Ihr dort auch einen Besuch macht, dann lasst es mich wissen und erzählt von Euren Eindrücken.

Bis bald!

Helga

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