*Werbung durch Verlinkung, eigene Rezepte *

 

Sommerzeit, Früchtezeit! Aber nicht nur Früchte gibt es im Sommer, es gibt auch viele frische Kräuter im Garten. Im Moment wächst alles üppig und warum sollte man diese frischen Pflanzen nicht für den Winter aufheben. Hierfür gibt es verschiedene Methoden. Man kann Kräuter trocknen, einfrieren und auch Sirup daraus kochen.  Ich habe in den letzten Wochen immer mal wieder Sirup gekocht. Los ging es mit Löwenzahnsirup. Das Rezept findet Ihr hier.

Danach kam Holunderblüten-Sirup.

Es gibt viele verschiedene Rezepte zu Holunderblüten-Sirup. Hier ist mein Rezept:

  • ca. 40 – 50 Blütendolden vom Holunder
  • 1,5 l Wasser
  • 1,5 kg weißer Rohrohrzucker

Und so hab ich es gemacht:

  • Die Holunderblüten vorsichtig ausschütteln, damit die letzten kleinen Käfer, die sich noch versteckt hatten, entfernt werden und die Dolden in ein weites Gefäß schichten. Dazu eignet sich am besten ein großes Vorratsglas oder ähnliches. Ich habe die Dolden nicht gewaschen, damit nicht der ganze Blütenstaub verloren geht.
  • Nun Wasser und Zucker in einen großen Topf geben und unter Rühren den Zucker auflösen und kurz aufkochen, dann das Zuckerwasser über die vorbereiteten Holunderblüten gießen, einen Deckel drauf und mindestens 48 Stunden stehen lassen.
  • Nun alles über ein feines Sieb abgießen. Da ich kein Mulltuch zum Filtern zur Hand hatte, legte ich einfach ein Blatt von der Küchenrolle in das Sieb und goss die Flüssigkeit durch. Zum Schluss noch die Blüten gut ausdrücken, damit nichts verschwendet wird.
  • Jetzt kann der Sirup bei kleiner Hitze gekocht werden bis er leicht dickflüssig wird.
  • Zum Schluss den Sirup in die vorbereiteten, sterilisierten Flaschen füllen, zuschrauben und beschriften. Holunderblüten-Sirup schmeckt auch ohne Sekt oder Prosecco in Mineralwasser.

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Zitronenmelissensirup

In gleicher Weise bereitete ich einen Zitronenmelissen-Sirup zu. Mit Mineralwasser gemischt, ist er eine köstliche Erfrischung an einem heißen Sommertag. Er eignet sich auch gut  für Desserts oder zum Abschmecken eines Salatdressings.

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Pfefferminzsirup

Was wäre ein Sommer ohne Pfefferminze! Das ist mein Rezept für einen richtig leckeren Pfefferminz-Sirup:

  • frische Pfefferminze
  • 1,5 l Wasser
  • 1,5 kg brauner Rohrohrzucker

Und so habe ich es gemacht:

  • Die Pfefferminze grob zerkleinern und in einen ausreichend großen Topf geben. Ich verwende auch die Stiele, denn auch darin ist viel Geschmack enthalten!
  • Mit dem abgemessenen Wasser aufgießen und einmal sprudelnd aufkochen. Danach den Herd ausdrehen, den Topf zudecken und über Nacht stehen lassen.
  • Am nächsten Tag die Mischung durch ein feines Sieb in einen großen Topf abgießen, die Pfefferminze ausdrücken, den Zucker zugeben, vorsichtig darin auflösen und bei mittlerer Hitze zu Sirup kochen.
  • Wenn er dickflüssig wird, in vorbereitete, sterilisierte Flaschen füllen, gleich verschließen  und beschriften.

Mein Pfefferminz-Sirup hat durch den verwendeten braunen Zucker eine schöne dunkle Farbe bekommen.

Solltet Ihr mal nach der Pfefferminzernte nicht gleich dazu kommen, den Sirup vorzubereiten, dann legt die Blätter auf ein Brett oder Tablett und deckt es locker mit einem Geschirrtuch zu. Dann könnt Ihr sie ruhig ein paar Tage trocknen lassen. Dem Geschmack macht das gar nichts und der Sirup wird genauso gut. Ich hab beide Varianten schon ausprobiert.

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Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: versucht mal Vanilleeis mit Pfefferminz-Sirup.  Dazu gebt Ihr Vanilleeis in eine kleine Schüssel, streut gehackte und geröstete Haselnusskerne darüber und beträufelt es mit dem Sirup. Lecker!

Wie Ihr hier sehen könnt, verwende ich nicht nur neue Flaschen, ich nehme auch gerne leere Sekt- oder Weinfläschchen mit 0,2 l Inhalt. Sie eignen sich hervorragend dafür!

Ich hoffe, Ihr habt ein paar Anregungen bekommen und der eine oder andere probiert es ja mal aus. Habt Ihr auch schon mal Sirup gekocht? Was könnt Ihr empfehlen?

Tschüss, bis bald!

Helga

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