Jeder kennt heute Bärlauch, das würzige Kraut, das so gut nach Knoblauch duftet und das es nur ein paar Wochen im Frühling gibt.

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Mit Bärlauch kann man so allerlei machen. Am bekanntesten sind vielleicht die Bärlauch-Butter oder Gnocchi mit Bärlauch oder auch Bärlauch-Pesto.

Ich hab letztes Jahr das erste Mal eine Bärlauch-Paste gemacht. Die schmeckte super lecker. Man kann sie hervorragend als Basis für viele Rezepte verwenden.

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Die Bärlauch-Paste ist ganz einfach herzustellen:

  • eine beliebige Menge Bärlauch grob schneiden, in einen hohen Bechen füllen,
  • Meersalz nach Geschmack zugeben (die Paste darf ruhig ein bißchen salzig schmecken)
  • kaltgepresstes Olivenöl ebenfalls dazu;
  • alles so lange mit einem Pürierstab pürieren, bis eine geschmeidige Paste entstanden ist
  • die fertige Paste in Gläser einfüllen, glatt streichen und mit Olivenöl auffüllen, bis ca. 1/2 cm Überstand auf der Paste ist.
  • Nach jeder Entnahme die Paste glattstreichen und wieder Öl drauf geben, damit die Oberfläche nicht austrocknet. So hält die Bärlauchpaste mindestens 6 Monate, aber bitte immer im Kühlschrank aufbewahren.

Von meiner Bärlauch-Paste vom letzten Jahr habe ich noch einen kleinen Rest. Er schmeckt immer noch gut.

Dieses Jahr hatte ich von einem Freund frischen Bärlauch bekommen. Das waren ca. 400 g. Dafür brauchte ich fast genauso viel natives Olivenöl und gut 1 1/2 Teelöffel Meersalz.

Ich esse meine Bärlauch-Paste als Dip zu frisch aufgeschnittenem Kohlrabi, verwende sie als Zutat zum Salatdressing und zu Nudelgerichten. Sie schmeckt auch gut zu Grillfleisch, als Basis für ein Pesto oder ganz einfach als Aufstrich auf ein frisches Baguette.

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Bärlauch-Paste und Bärlauch-Butter

Neben der Bärlauch-Paste mache ich auch immer eine Bärlauch-Butter. Sie ist eine gute Alternative zur Kräuterbutter.

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Für die Bärlauch-Butter braucht Ihr nicht viel:

  • 250 g Butter
  • 8 – 10 große Bärlauchblätter
  • 1 – 2 TL Meersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • Chilipulver
  • evtl. etwas Zitronensaft

Die Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Bärlauch waschen, trocken tupfen und fein schneiden. Bei der Bärlauch-Butter verwende ich immer die Stiele mit. Ich mag den leichten Crunsh beim Essen. (Das ist aber Geschmackssache!) Die Butter geschmeidig rühren, Bärlauch, Meersalz (verwendet Ihr gesalzene Butter, braucht Ihr weniger Meersalz!)  Pfeffer und Chilipulver unterrühren. Bei Bedarf noch etwas frischen Zitronensaft zugeben. Die Butter in einen geeigneten Behälter einfüllen oder auf Frischhaltefolie geben und zur Rolle formen. Ihr könnt die selbstgemachte Butter auch in kleinen Portionen einfrieren, so habt Ihr jederzeit frische Bärlauch-Butter zur Hand.

Ich hoffe, ich konnte Euch heute ein paar Anregungen für Bärlauch-Rezepte geben.

Was macht Ihr mit Bärlauch? Wie macht Ihr ihn haltbar? Schreibt mir doch Eure Ideen in einem Kommentat! Ich würde mich sehr darüber freuen.  :)

Das war´s für heute!

Tschüss, bis bald!

Helga

 

Verlinkt bei facile et beau-gusta

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