Unser nächstes Ziel war die nahe gelegene Insel Koh Kho Kao. Die Insel ist ungefähr 500 Meter vom Festland entfernt, also mussten wir mit der Fähre übersetzen.

Die Autofähren fuhren ca. jede Stunde, bzw. wenn sie voll waren. Für Fußgänger und Rollerfahrer gab es die Longtailboote.

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Die Überfahrt dauerte maximal 15 Minuten.

Auf der Insel angekommen, fuhren wir als erstes zu unserer neuen Unterkunft. Koh Kho Kao hat auf seiner Westseite einen etwa 20 Kilometer langen Sandstrand. Die Ostseite ist weitgehend unpassierbar. Dort ist dichter Wald, mit dem Auto kommt man da nicht weit; aber es gibt Fußwege. An der Küste wachsen Mangroven.

An unserem Resort angekommen, waren wir erst mal total überrascht von der Anlage.

Hier gab es nur 7 Cottages, die alle in einem wunderschönen Garten gelegen waren. Zum Meer waren es höchstens 50 Meter. Direkt am Strand war das Restaurant. Stühle und Tische standen im Sand. Es war einfach traumhaft!

Das war der ideale Ort zum Entspannen! Am kilometerlangen Strand konnten wir Spaziergänge machen, ohne dass viele Touristen unseren Weg kreuzten.

Es war für uns klar, dass wir die ganze Insel, so weit möglich, erkunden wollten. Die schönen Strände auf der Westseite waren bald besucht, also machten wir uns daran,  die Ostseite anzusehen. Das war schwieriger, als wir erwartet hatten. Es gab nur wenige Wege dorthin. Da diese Seite der Insel nahezu unpassierbar ist, endeten die meisten Straßen im Nirgendwo und wir mussten wieder umkehren. Allerdings kamen wir auch an einer Kautschukplantage vorbei. Zum Teil wurde der Saft der Bäume angezapft, zum Teil hingen die fertigen Kautschuk-Matten zum Trocknen auf Stangen.

Der Tsunami vor 12 Jahren hatte hier an  der Westküste von Thailand zahlreiche Opfer gefordert, deshalt wurden hier an der ganzen Küste entlang jeweils im Abstand  von ein paar Kilometern Rettungsstationen gebaut.

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Auf der Fahrt über die Insel begegneten wir einem fahrbaren Gemischtwarenladen:

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was die Frau alles auf ihrem fahrbaren Laden dabei hatte: angefangen von frischen Früchten und Gemüsen bis hin zu Nudeln, Keksen, Flaschen und Gewürzen.

Natürlich durften wir bei den vielen Kilometern, die wir fuhren, das Tanken nicht vergessen. Eine Tankstelle gab es hier auf der Insel, das wussten wir. Aber die mussten wir erst finden. Es hieß, gleich hinter der Schule sei sie. Nach einigem Suchen wurden wir fündig.

Wie Ihr seht, war das keine Tankstelle, so wie wir sie kennen. Diese Frau hier betreibt die einzige Tankstelle auf der Insel. Wir waren froh, dass wir sie gefunden hatten; es fährt sich doch angenehmer, wenn man weiß, dass der Tank voll ist.

Für uns waren die Tage, die wir auf der Insel verbrachten, Entspannung pur. Die Unterkunft war super, da stimmte alles. Leider waren die meisten Restaurants relativ teuer, was bestimmt mit der Insellage begründet wurde. Aber wir entdeckten auch gute Restaurants, in denen man preisgünstig und gut essen konnte.

Nach unserem Abstecher auf die Insel Koh Kho Kao führte uns unser Weg wieder nordwärts, Richtung Bangkok; doch wir konnten uns noch Zeit lassen, wir hatten noch ein paar Tage Puffer.

Tschüss, bis bald,

Helga

Alle Bilder von Herbstzauber

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